Mitten im Netz - Thomas Drabble erzählt von seinem Alltag als Lernender Netzelektriker EFZ
Wie sieht der Alltag eines Lernenden Netzelektriker EFZ bei den Technischen Betrieben Glarus Nord aus? Thomas Drabble gibt persönliche Einblicke in seine Ausbildung, seine Aufgaben im Stromnetz‑ und Energieumfeld und erzählt, warum er sich für diesen Lehrberuf und für die TBGN entschieden hat.
Die Ausbildung junger Fachkräfte ist ein zentraler Bestandteil der TBGN. Als Lernender Netzelektriker EFZ arbeitet Thomas Drabble direkt an der Netzinfrastruktur von Glarus Nord mit. Er lernt, wie Stromnetze geplant, gebaut, überwacht und instand gehalten werden – praxisnah, verantwortungsvoll und stets begleitet von erfahrenen Fachpersonen.
Im Video berichtet Thomas aus erster Hand über seinen Arbeitsalltag, die Abwechslung zwischen Theorie und Praxis sowie über die Zusammenarbeit im Team. Besonders schätzt er die Vielseitigkeit des Berufs, den direkten Bezug zur Region und das Vertrauen, das ihm bereits während der Ausbildung entgegengebracht wird.
Die TBGN bieten Lernenden ein modernes Ausbildungsumfeld, spannende technische Herausforderungen und die Möglichkeit, aktiv an der sicheren Versorgung von Bevölkerung und Unternehmen mitzuwirken. Mit Engagement, Teamgeist und Neugier legen Lernende wie Thomas den Grundstein für ihre berufliche Zukunft – und für die Energie‑ und Netzwerkinfrastruktur von morgen.
Möchtest du – wie Thomas– eine Lehre als Netzelektriker starten?
Bei uns findest du Aufgaben mit Sinn, ein Team, das dich stärkt, und ein Umfeld, in dem Weiterentwicklung nicht nur möglich, sondern gewollt ist.
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Mit Spannung im Beruf - Jasin Dzelili beschreibt seine Lehre zum Elektroinstallateur EFZ bei TBGN
Was macht ein Lernender Elektroinstallateur EFZ eigentlich genau – und wie fühlt sich die Ausbildung bei den Technischen Betrieben Glarus Nord an? Jasin Dzelili erzählt im Video von seinem Berufsalltag, seinen Aufgaben auf der Baustelle und davon, warum er sich bewusst für eine Ausbildung bei der TBGN entschieden hat.
Als Lernender Elektroinstallateur EFZ ist Jasin Dzelili tagtäglich dort im Einsatz, wo moderne Gebäude entstehen oder erneuert werden. Von der Installation elektrischer Anlagen über Beleuchtungslösungen bis hin zu Arbeiten an Schaltkästen und Anschlüssen – die Ausbildung bei der TBGN ist vielseitig, praxisnah und technisch anspruchsvoll.
Im Video gibt Jasin persönliche Einblicke in seinen Arbeitsalltag und beschreibt, wie Theorie aus der Berufsschule direkt in der Praxis angewendet wird. Besonders hervor hebt er die Abwechslung der Tätigkeiten, die Arbeit im Team sowie die Unterstützung durch die Ausbildner und Kolleg:innen. Schritt für Schritt übernimmt er Verantwortung und sammelt wertvolle Erfahrungen für seinen späteren Berufsweg.
Die TBGN legen grossen Wert auf eine fundierte Ausbildung, moderne Arbeitsmittel und eine enge Begleitung ihrer Lernenden. Lernende Elektroinstallateure wie Jasin leisten bereits während ihrer Ausbildung einen wichtigen Beitrag zur sicheren Stromversorgung und zur hochwertigen Gebäudetechnik in Glarus Nord – und legen damit den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft im Elektrohandwerk.
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Kabelzug in Mollis abgeschlossen – zwei neue Trafostationen erfolgreich ans Netz gebracht
Damit die Energieversorgung in Glarus Nord langfristig zuverlässig bleibt, musste die TBGN zwei bestehende Trafostationen an der Schwärzistrasse 38 und Flechsenstrasse 26 zurückbauen. Grund dafür war eine Auflage der Linthverwaltung – der Perimeter wurde angepasst und die Stationen durften nicht mehr am bisherigen Standort betrieben werden.
Um die Versorgung weiterhin sicherzustellen, wurden an zwei neuen Standorten moderne Trafostationen gebaut:
- Schwärzistrasse 43
- Untere Schwärzistrasse 3a
Nach der Erstellung der neuen Rohrtrassen konnte das Herzstück der Arbeiten erfolgen: der Einzug eines neuen Mittelspannungskabels zwischen den beiden Stationen. Insgesamt wurden 1’155 Meter Kabel mit einem Querschnitt von 3x1x95/25 mm² eingezogen – inklusive der Kommunikationsverbindung, welche gemeinsam mit der Konrad Hegner AG aus Siebnen und BFL Service GmbH aus Mollis realisiert wurde.
Dank des Einsatzes von Notstromgeneratoren konnten die Arbeiten unterbrechungsfrei durchgeführt werden – ohne Auswirkungen auf die angeschlossenen Kundinnen und Kunden.
Ein grosses Dankeschön an alle Beteiligten – insbesondere an unsere Partner von Ris Netzbau AG aus Murg – sowie an das gesamte Team Netze für die präzise und effiziente Umsetzung!
Hast du Interesse, bei solchen Projekten mitzuwirken?
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TBGN nachts im Einsatz - wenn eine ganze Raststätte für zukünftige Netzinfrastruktur und Versorgungssicherheit kurz dunkel wird
In der Nacht vom 4. auf den 5. März 2026 war es in der Trafostation Nideracher ungewöhnlich hell – während es an einem anderen Ort ganz bewusst dunkel werden musste: Auf der Raststätte Glarnerland. Für rund zweieinhalb Stunden war sie vollständig vom Stromnetz getrennt. Was nach einem spektakulären Eingriff klingt, war Teil eines präzise geplanten Projekts, das die Netzinfrastruktur der Region mitgestaltet und zur Versorgungssicherheit beiträgt. Dies ist die Geschichte eines Nachteinsatzes, der monatelange Planung, aussergewöhnliche Teamarbeit und höchste technische Expertise vereinte.
Warum die Trafostation Nideracher überhaupt umgebaut werden musste
Der Auslöser für den Einsatz lag nur wenige hundert Meter entfernt: bei der KVA Linth Energie + Recycling in Niederurnen, die sich mit ihrem Zukunftsprojekt „KVA Linth 2025“ für die Zukunft rüstet. Die Erneuerung der Ofenlinie 2 sowie der Umbau der Dampfturbine sorgen künftig für eine deutlich höhere elektrische Leistung - und diese muss zuverlässig ins Netz der TBGN integriert werden. Hinzu kommt ein weiterer wachsender Leistungsbedarf auf der Abnehmerseite: An der Raststätte Glarnerland sind leistungsstarke Schnellladestationen für E‑Mobilität geplant – mit Ladeleistungen von bis zu 800 kW pro Standort.
Beides zusammen machte eines klar: Die bestehende Trafostation Nideracher war zu klein. Um die Zukunft sicher versorgen zu können, musste sie grundlegend modernisiert werden.
Umbau bei Nacht – ein Einsatz, der nur im richtigen Moment möglich ist
Am 4. März war es dann so weit. Punkt 23:00 Uhr wurde der Stationsschalter der Trafostation Nideracher ausgeschaltet. Was für Aussenstehende wie ein kurzer Handgriff wirken mag, war in Wahrheit das Ergebnis von akribischer Planung über mehrere Monate hinweg – inklusive Bauanpassungen, Logistik, Abstimmungen mit allen Betrieben der Raststätte und umfangreicher Sicherheitsverfahren.
Während sich vor Ort das Team daran machte, die alte Infrastruktur zurückzubauen, die neue Mittelspannungsanlage zu installieren und die komplett vorbereitete Niederspannungshauptverteilung der Oswald Electric AG Schaltanlagen millimetergenau einzupassen, blieb die Uhr nicht stehen. Jeder Handgriff war Teil eines engen Zeitfensters. Auch das Gebäude selbst musste angepasst werden: Die Trafostation wurde um rund einen halben Meter erhöht, wodurch eine vollständige Erneuerung der Gebäudehülle notwendig wurde. Hier standen Maschinenbetrieb Winteler AG und Ackermann Gebäudehüllen GmbH als wichtige Partner an unserer Seite.
Während die technischen Teams in der Station arbeiteten, war an einem anderen Ort absolute Dunkelheit eingekehrt: Coop, Marché, Burger King, bp, Shell – die gesamte Raststätte Glarnerland war stromlos. Eine Situation, die nur in wenigen Stunden während der Nacht überhaupt möglich ist.
Die Herausforderung war klar: Alles musste nicht nur funktionieren – es musste präzise funktionieren. Und das tat es. Bereits um 02:30 Uhr konnten alle Endkundinnen und Endkunden wieder ans Netz angeschlossen werden. Ein Erfolg, der zeigte, wie eingespielt das Zusammenspiel aller Beteiligten war.
Stärkere Zukunftsleistung dank neuer Transformatoren
Die Modernisierung war nicht nur ein Eingriff ins Gebäude – sie war ein Leistungssprung für die gesamte Region. Beide alten Transformatoren wurden ausgebaut und durch neue, stärkere Modelle ersetzt. Die Leistung pro Trafo stieg von 630 kVA auf 1'000 kVA.
Damit ist die Trafostation Nideracher nun:
- bereit für die zusätzliche Einspeisung aus dem erweiterten Kraftwerksbetrieb der KVA Linth,
- bereit für die wachsende Ladeinfrastruktur,
- und bereit für die Anforderungen einer sich wandelnden Energiezukunft
Teamleistung, die einen Unterschied macht
Was diesen Nachteinsatz besonders auszeichnete, war nicht nur die technische Komplexität – sondern das Zusammenspiel aller Beteiligten. Jeder wusste genau, was zu tun ist. Jeder Handgriff sass, jede Absprache war klar, jeder Schritt im Ablaufplan aufeinander abgestimmt. Während draussen an der Raststätte absolute Dunkelheit herrschte und die Uhren unaufhaltsam tickten, liefen in und um die Trafostation Menschen, Erfahrung und Verantwortung zu einem beeindruckenden Gesamtbild zusammen.
Die Teams der TBGN arbeiteten über Stunden hochkonzentriert – im Wissen, dass sämtliche Gewerbe, Tankstellen und Restaurants der Raststätte Glarnerland auf ihre präzise Arbeit angewiesen waren. Parallel dazu sorgten die externen Partner dafür, dass Montage, Gebäudetechnik, Engineering und Sicherheit Hand in Hand funktionierten. Ohne diese reibungslose Zusammenarbeit wäre ein Einsatz solchen Umfangs in diesem engen Zeitfenster nicht möglich gewesen. Ein spezieller Dank gilt dabei unserem externen Projektleiter David Jud der mit seiner Expertise und ruhigen, verlässlichen Art massgeblich zum Gelingen beitrug.
Matthias Bösch, Leiter Netze TBGN, fasst diesen Einsatz treffend zusammen:
„Grosses Kompliment an das gesamte Netzteam der TBGN sowie im Speziellen an Tim Brunner für die gute Organisation dieses Einsatzes. Jeder kannte seine Aufgabe – mit wenigen, klaren Anweisungen wurden die Arbeiten effizient und professionell umgesetzt. Eine starke Teamleistung und eine aussergewöhnliche Zusammenarbeit, die Freude bereitet!“
Ein Satz, der mehr bedeutet, als er auf den ersten Blick verrät. Denn in dieser Nacht zeigte sich, was die TBGN als Team ausmacht: Verantwortungsbewusstsein, Präzision, gegenseitiges Vertrauen – und der Wille, auch dann alles zu geben, wenn der Einsatz mitten in der Nacht und in einem engen Zeitfenster stattfindet.
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Tradition trifft Moderne – ein neues Highlight in Näfels ist entstanden
Der Landgasthof Bahnhöfli ist seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil der Region. Mit dem Eigentümerwechsel und der Vision eines modernen Hotels inklusive Gaststube begann ein umfassender Umbau: Aus dem ehemaligen Garten Bistro entstand ein stilvoller Landgasthof mit zwölf Hotelzimmern, einer renovierten Gaststube und einer exklusiven Zigarren-Lounge. Pächter und Miteigentümer Jonas Hauser setzten dabei auf Qualität und Innovation – und vertrauten auf die Expertise der Technischen Betriebe Glarus Nord (TBGN).
Ein Ort mit Geschichte – und dem Wunsch nach Erneuerung
Vor der Sanierung war der Betrieb in die Jahre gekommen. Die Infrastruktur entsprach nicht mehr den heutigen Anforderungen an Komfort und Technik. Ziel war es, ein zeitgemässes Konzept zu realisieren, das sowohl Hotelgäste als auch Restaurantbesucher begeistert.
Was wir möglich gemacht haben: Technik trifft Design
Das Team Installation unter der Leitung von Bruno Eicher übernahm die komplette Elektroplanung und den Rückbau der alten Installationen. Neu umgesetzt wurden:
- Moderne Elektro- und Lichtinstallationen
- Kommunikationsleitungen für Internet und Telefonie
- Notbeleuchtungen und Sicherheitstechnik
- Konventionelle Lichtsteuerungen für flexible Raumgestaltung
Ein besonderes Highlight ist der Self-Check-In mit automatisierter Online-Reservation, ermöglicht durch eine intelligente Kommunikationslösung der TBGN. Auch der neue Anbau mit Kühlzellen wurde technisch auf höchstem Niveau ausgestattet.
Die Dimensionen des Projekts auf einen Blick
- 8952 Meter Kabel und Leitungen verlegt
- 282 Lichtpunkte gesetzt
- 54 Kommunikationsanschlüsse platziert
«Die Serviceleistung, Freundlichkeit der Mitarbeitenden und die geleistete Arbeitsqualität der TBGN sind absolute Spitze»,
Thomas Hauser, Auftraggeber
Kooperation als Schlüssel zum Erfolg
Die Umsetzung erfolgte in enger Abstimmung mit der Bauleiter Roman Steiger von Noser Holzbau, Mitlödi. Dank der koordinierten Zusammenarbeit aller Beteiligten konnte das Projekt in hoher Qualität abgeschlossen werden.
Ein neues Kapitel beginnt: Willkommen im Bahnhöfli
Seit dem 15. Dezember 2025 lädt die renovierte Gaststube und die Zigarren-Lounge zum Verweilen ein. Die Hotelzimmer werden ab März 2026 bezugsbereit sein. Sobald es die Temperaturen zulassen, öffnet auch der neu gestaltete Garten – ein Ort zum Entspannen und Geniessen.
Erleben Sie die gelungene Verbindung von Tradition und Moderne: Geniessen Sie selbstproduzierte Spezialitäten in der stilvollen Gaststube, entspannen Sie in der Zigarren-Lounge oder reservieren Sie Ihr Zimmer bequem online.
