Vier Meter, die den Unterschied machen – Lückenschluss im Mittelspannungsnetz von Mühlehorn
Kleine Strecke, grosse Wirkung
Für ein leistungsfähiges und zukunftssicheres Stromnetz sind nicht immer grosse Bauvorhaben notwendig. Manchmal entscheidet ein vergleichsweise kleines Teilstück über die Vollständigkeit und Flexibilität einer Netzinfrastruktur. Genau dies war in Mühlehorn der Fall.
Zwischen zwei bestehenden Rohrtrassen des Mittelspannungsnetzes fehlte ein Verbindungsstück von lediglich rund vier Metern Länge. Obwohl die Distanz überschaubar war, stellte die Lage der Verbindung eine besondere Herausforderung dar: Das fehlende Teilstück befand sich im Bereich der Nationalstrasse N3, wodurch Arbeiten nur unter speziellen Voraussetzungen möglich waren.
Gelegenheiten nutzen für den Netzausbau
Die Erstellung der Rohrverbindung war schon länger vorgesehen. Aufgrund der Lage unter beziehungsweise unmittelbar neben der Nationalstrasse wären jedoch umfangreiche Verkehrs- und Sicherheitsmassnahmen erforderlich gewesen.
Eine ideale Gelegenheit ergab sich im Zusammenhang mit den Arbeiten am Projekt Sicherheitsstollen, für welche die Nationalstrasse N3 in Fahrtrichtung Zürich ohnehin gesperrt werden musste. Das Team Netze der TBGN nutzte dieses Zeitfenster gezielt, um die fehlende Netzverbindung gleichzeitig zu realisieren.
Durch die Koordination der Arbeiten konnten Synergien genutzt, zusätzliche Einschränkungen für den Verkehr reduziert und die Umsetzung wirtschaftlich optimiert werden.
Präzisionsarbeit in zwei Metern Tiefe
Im Rahmen des Projekts wurde das fehlende Teilstück der Rohranlage erstellt und die Verbindung zwischen den bestehenden Rohrtrassen geschlossen. Die Arbeiten umfassten:
- Erstellung eines rund 4 Meter langen Rohrabschnitts
- Aushubarbeiten bis auf eine Tiefe von rund 2 Metern
- Einbindung in die bestehende Mittelspannungsinfrastruktur
- Sicherstellung der langfristigen Erweiterbarkeit und Betriebssicherheit des Netzes
Auch wenn die Bauetappe nur kurz war, erforderte sie eine sorgfältige Planung und präzise Ausführung, da Arbeiten im Bereich einer Nationalstrasse stets höchste Anforderungen an Sicherheit und Koordination stellen.
Zusammenarbeit mit spezialisierten Partnern
Für die erfolgreiche Umsetzung arbeitete die TBGN mit erfahrenen Fachunternehmen zusammen.
Beteiligt waren:
- Kamm Baut AG, Mühlehorn – Teilaushub und Kernbohrungen
- Etraxa AG – Einsatz eines Saugbaggers für Arbeiten im sensiblen Autobahnbereich
- Zurbrügg Montagen
Insbesondere der Saugbaggereinsatz ermöglichte ein schonendes und präzises Freilegen bestehender Infrastrukturen und trug wesentlich zur sicheren Durchführung der Arbeiten bei.
Investition in die Zukunft des Stromnetzes
Mit dem Schliessen dieser letzten Lücke wurde ein wichtiger Baustein für den weiteren Ausbau des Mittelspannungsnetzes geschaffen. Die neue Rohrverbindung verbessert die Flexibilität bei zukünftigen Netzprojekten und schafft die Voraussetzungen für einen effizienten Ausbau der Stromversorgung in der Region.
Das Projekt zeigt exemplarisch, wie durch vorausschauende Planung, die Nutzung günstiger Gelegenheiten und die Zusammenarbeit mit spezialisierten Partnern auch kleine Massnahmen einen nachhaltigen Mehrwert für die Netzinfrastruktur schaffen können.
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Bei uns findest du Aufgaben mit Sinn, ein Team, das dich stärkt, und ein Umfeld, in dem Weiterentwicklung nicht nur möglich, sondern gewollt ist.
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Trafostation Katzenboden 6a – Netzmodernisierung im Berggebiet
Ausgangslage – steigender Unterhalt und neue Anforderungen
Die bestehende Versorgung in an der TS Katzenboden in Mühlehorn basierte auf Freileitungen und einer Masttrafostation, deren technischer Zustand zunehmend zu Herausforderungen führte. Der Unterhalt der Anlage wurde über die Jahre hinweg immer aufwendiger und kostenintensiver. Zudem entsprachen die bestehenden Installationen nicht mehr den aktuellen Vogelschutzvorschriften, was insbesondere bei Freileitungen ein wichtiger Aspekt ist. Neben den wirtschaftlichen Überlegungen bestand somit auch Handlungsbedarf aus ökologischer Sicht.
Umsetzung – Umstellung auf moderne Netzinfrastruktur
Im Rahmen des Projekts wurde die bestehende Infrastruktur grundlegend erneuert:
- Neubau einer Trafostation in Gebäudeform, als Ersatz für die bisherige Masttrafostation
- Verlegung der Freileitungen in den Boden, um die Netzstabilität zu erhöhen
- Rückbau mehrerer Freileitungsabschnitte, zur Reduktion visueller Eingriffe in die Landschaft
Diese Massnahmen führen zu einer insgesamt robusteren, sichereren und wartungsärmeren Netzstruktur.
Deutliche Leistungssteigerung und Betriebsvorteile
Ein wesentlicher Bestandteil der Modernisierung ist die Erhöhung der Transformatorleistung von bisher 100 kVA auf neu 250 kVA. Damit steht nicht nur eine stabilere Versorgung zur Verfügung, sondern auch zusätzliche Kapazität für zukünftige Anforderungen.
Die Umstellung auf Erdverkabelung bringt weitere Vorteile:
- Reduzierte Störanfälligkeit, insbesondere bei Witterungseinflüssen
- Weniger Unterhaltsaufwand durch Wegfall exponierter Freileitungen
- Erhöhte Sicherheit für Mensch und Umwelt
- Nachhaltige Ausrichtung der Netzinfrastruktur
Herausforderungen im alpinen Gelände
Die Umsetzung des Projekts stellte besondere Anforderungen an Logistik und Planung. Die Trafokomponenten mussten über schmale und teils weitläufige Transportwege im Berggebiet angeliefert werden. Zusätzlich waren aufgrund von Gewichtsbeschränkungen Spezialtransporte erforderlich, die präzise abgestimmt und durchgeführt werden mussten. Diese Rahmenbedingungen verdeutlichen die Komplexität von Netzprojekten in topografisch anspruchsvollen Regionen.
Erfolgreiche Zusammenarbeit mit regionalen Partnern
Das Projekt wurde gemeinsam mit erfahrenen Partnerunternehmen realisiert:
- Fuchs Schindellegi
- Landolt Kipper & Kran, Näfels
- Bag Trak GmbH (Toni Gisler)
Die enge Abstimmung aller Beteiligten trug entscheidend zum reibungslosen Projektverlauf bei.
Mehrwert für Netz, Umwelt und Region
Mit der neuen Trafostation Katzenboden 6a verfügt die Region über eine moderne, leistungsfähige und nachhaltige Energieinfrastruktur. Die Kombination aus erhöhter Leistung, verbesserter Versorgungssicherheit und reduziertem Landschaftseingriff zeigt exemplarisch, wie technische und ökologische Ziele erfolgreich miteinander vereint werden können. Die Modernisierung leistet damit einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Sicherstellung der Energieversorgung in Glarus Nord – auch unter den besonderen Bedingungen des Berggebiets.
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Trafostation Radweg Obstalden – Modernisierung für mehr Versorgungssicherheit und ein aufgewertetes Landschaftsbild
Ausgangslage – Erneuerungsbedarf im Netz
Die bestehende Trafostation entlang des Radwegs in Obstalden hatte das Ende ihrer technischen Lebensdauer erreicht. Zusätzlich entsprachen die vorhandenen Anlagen nicht mehr den aktuellen Vogelschutzvorschriften, was insbesondere bei Freileitungen und Masttrafostationen ein relevanter Faktor ist. Neben dem technischen Alterungsprozess führte auch der Wunsch nach einer nachhaltigeren und betriebssicheren Netzstruktur dazu, dass Handlungsbedarf bestand. Ziel war es, das bestehende Netz zu modernisieren, die Versorgungssicherheit zu erhöhen und gleichzeitig das Landschaftsbild sichtbar zu verbessern.
Umsetzung – Erdverkabelung und neue Trafostation
Im Rahmen des Projekts wurde die bestehende Netzinfrastruktur umfassend erneuert:
- Neubau einer modernen Trafostation als Ersatz für die bestehende, veraltete Masttrafostation
- Verlegung der bisherigen Freileitungen in den Boden, um die Störanfälligkeit zu reduzieren
- Rückbau mehrerer Freileitungen, was zu einer Verschönerung des Landschaftsbilds beiträgt
Mit der Integration der Trafostation in ein Gebäude wurde zudem eine bessere Zugänglichkeit für Unterhalt und Betrieb geschaffen. Die neue Anlage erfüllt alle aktuellen technischen und ökologischen Anforderungen.
Technische Aufwertung und Betriebsvorteile
Ein zentrales Element der neuen Anlage ist der installierte Transformator mit einer Leistung von 250 kVA. Dieser sorgt für eine stabile Energieversorgung und bietet ausreichend Kapazitätsreserven für zukünftige Entwicklungen. Durch die Umstellung von Freileitungen auf Erdverkabelung ergeben sich wesentliche Vorteile:
- Erhöhte Versorgungssicherheit durch geringere Störanfälligkeit (z. B. bei Witterungseinflüssen)
- Reduzierter Unterhaltsaufwand
- Verbesserter Schutz für Mensch und Umwelt
- Nachhaltige Netzstruktur für kommende Anforderungen
Transport unter erschwerten Bedingungen
Eine besondere Herausforderung stellte der Transport der Trafokomponenten dar. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten – insbesondere einer Unterführung – war ein Spezialtransport erforderlich, der präzise geplant und koordiniert werden musste.
Zusammenarbeit mit starken Partnern
Das Projekt wurde in enger Zusammenarbeit mit spezialisierten Unternehmen umgesetzt:
- Robert Fuchs AG, Schindellegi
- Feldmann Pneukran + Transporte AG, Bilten
- Winteler AG, Mollis
Die koordinierte Zusammenarbeit aller Partner ermöglichte eine termingerechte und qualitativ hochwertige Umsetzung.
Mehrwert für Region und Umwelt
Mit der neuen Trafostation in Obstalden verfügt die TBGN über eine moderne, langlebige und betriebssichere Netzinfrastruktur. Gleichzeitig trägt der Rückbau der Freileitungen zur Aufwertung des Landschaftsbilds bei und verbessert den Schutz von Vögeln und anderen Tieren. Das Projekt zeigt exemplarisch, wie technische Erneuerung, Versorgungssicherheit und ökologische Aspekte erfolgreich miteinander verbunden werden können.
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Thomas und Thomas – Gemeinsam im Stromnetz für Glarus Nord im Einsatz
Zwei Namen, zwei Generationen, ein gemeinsamer Auftrag: ein sicheres und leistungsfähiges Stromnetz
Nein, das ist kein Wortspiel, sondern gelebte Praxis im Bereich Netze der Technischen Betriebe Glarus Nord (TBGN): Thomas Marquart und Thomas Drabble arbeiten Seite an Seite am Stromnetz von Glarus Nord – der eine mit langjähriger Erfahrung, der andere mitten in der Lehre. Gemeinsam stehen sie exemplarisch für Fachkompetenz, Nachwuchsförderung und den hohen Stellenwert des Netzelektrikerberufs mit Schwerpunkt Energie.
Netzelektriker Energie – ein Beruf mit Verantwortung
Netzelektrikerinnen und Netzelektriker mit Fachrichtung Energie sorgen dafür, dass elektrische Energie sicher, zuverlässig und rund um die Uhr bei Haushalten, Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen ankommt. Sie arbeiten an der Schnittstelle zwischen Produktion, Verteilung und Verbrauch – oft unter anspruchsvollen Bedingungen und mit hohen Sicherheitsanforderungen.
Zu ihren zentralen Aufgaben gehören:
- Bau, Betrieb und Unterhalt von Mittel- und Niederspannungsnetzen
- Arbeiten an Trafostationen, Schaltanlagen sowie Kabel- und Freileitungen
- Erstellung und Unterhalt von Provisorien während Bau- oder Unterhaltsphasen
- Unterhalt der öffentlichen Beleuchtung und von Kommunikationsleitungen
- Störungsbehebung und Pikettdienst zur Sicherstellung der Versorgung
Der Beruf verlangt technisches Verständnis, handwerkliches Geschick und ein hohes Verantwortungsbewusstsein – denn jede Massnahme wirkt sich direkt auf die Versorgungssicherheit aus.
Erfahrung und Ausbildung – Thomas Marquart
Thomas Marquart ist seit April 2017 Teil der TBGN und somit seit bald neun Jahren im Netzbetrieb tätig. Er schätzt besonders die Vielseitigkeit seines Berufs, die enge Zusammenarbeit im Team sowie das aussergewöhnliche Arbeitsgebiet – von der Linthebene bis in alpine Regionen.
Als Berufsbildner übernimmt er zusätzlich Verantwortung für die Ausbildung des Nachwuchses. Ihm ist es ein Anliegen, sein Wissen weiterzugeben und junge Fachkräfte praxisnah auf die Anforderungen eines sich wandelnden Energiesystems vorzubereiten. Genau in dieser Rolle begleitet er auch den Lernenden Thomas Drabble durch seine Ausbildung.
Ein Beruf mit Perspektive – Thomas Drabble
Thomas Drabble befindet sich derzeit im zweiten Lehrjahr als Netzelektriker EFZ Fachrichtung Energie. Als er seinen Lehrberuf in der Schule vorgestellt hat, wurde ihm erneut bewusst, wie speziell und zugleich zukunftsorientiert diese Ausbildung ist.
Das Berufsbild ist vergleichsweise jung und wenig bekannt – genau das macht es für ihn besonders attraktiv. Die Abwechslung im Arbeitsalltag, das Arbeiten im Freien, die Natur des Netzgebiets und das kollegiale Team waren ausschlaggebend für seine Berufswahl. Schon heute erlebt er, wie Theorie und Praxis ineinandergreifen und wie wichtig Präzision und Sicherheit im Netzbetrieb sind.
Lehrberuf Netzelektriker/in EFZ, Schwerpunkt Energie
Die dreijährige Grundbildung verbindet praktische Arbeit im Betrieb mit Unterricht in der Berufsfachschule und überbetrieblichen Kursen. Lernende erwerben dabei fundierte Kenntnisse in:
- Elektrotechnischen Grundlagen und Netzkunde
- Lesen von Plänen und Netzdokumentationen
- Montage-, Unterhalts- und Störungsarbeiten
- Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Umweltschutz
- Teamarbeit und eigenverantwortlichem Handeln
Voraussetzungen für den Beruf sind unter anderem technisches Interesse, Freude an handwerklicher Arbeit, körperliche Fitness, Schwindelfreiheit und ein gutes Farbsehvermögen.
Arbeiten, wo andere Ferien machen
Das Netzgebiet von Glarus Nord ist technisch anspruchsvoll – und landschaftlich einzigartig. Ob Talboden oder Hanglage: Die Arbeiten finden vielfach dort statt, wo andere ihre Freizeit geniessen. Diese Kombination aus Technik, Natur und Verantwortung ist für viele Netzelektrikerinnen und Netzelektriker ein zentraler Reiz des Berufs.
Attraktive Arbeitsbedingungen bei der TBGN
Neben einer sinnstiftenden Tätigkeit bietet die TBGN ihren Mitarbeitenden und Lernenden:
- Ein familiäres Arbeitsumfeld
- Zielgerichtete und individuelle Förderung in Aus- und Weiterbildung
- Überdurchschnittliche Übernahme von Sozialversicherungsprämien
- Teamevents und Firmenausflüge
- Gute Verkehrsanbindung in alle Richtungen
- Gute Parkmöglichkeiten sowie jährliche REKA-Checks
Stromnetze für heute und morgen
Mit Erfahrung, Engagement und fundierter Ausbildung leisten Thomas und Thomas einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit in Glarus Nord. Sie zeigen, wie entscheidend qualifizierte Fachkräfte im Netzbetrieb sind – heute und mit Blick auf die Herausforderungen der Energiewende von morgen.
Thomas und Thomas steht damit sinnbildlich für das Selbstverständnis der TBGN im Bereich Stromnetze: verlässlich, fachkompetent und zukunftsorientiert.
Siehst du – wie Thomas und Thomas – deine berufliche Zukunft im Stromnetz?
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Mitten im Netz - Thomas Drabble erzählt von seinem Alltag als Lernender Netzelektriker EFZ
Wie sieht der Alltag eines Lernenden Netzelektriker EFZ bei den Technischen Betrieben Glarus Nord aus? Thomas Drabble gibt persönliche Einblicke in seine Ausbildung, seine Aufgaben im Stromnetz‑ und Energieumfeld und erzählt, warum er sich für diesen Lehrberuf und für die TBGN entschieden hat.
Die Ausbildung junger Fachkräfte ist ein zentraler Bestandteil der TBGN. Als Lernender Netzelektriker EFZ arbeitet Thomas Drabble direkt an der Netzinfrastruktur von Glarus Nord mit. Er lernt, wie Stromnetze geplant, gebaut, überwacht und instand gehalten werden – praxisnah, verantwortungsvoll und stets begleitet von erfahrenen Fachpersonen.
Im Video berichtet Thomas aus erster Hand über seinen Arbeitsalltag, die Abwechslung zwischen Theorie und Praxis sowie über die Zusammenarbeit im Team. Besonders schätzt er die Vielseitigkeit des Berufs, den direkten Bezug zur Region und das Vertrauen, das ihm bereits während der Ausbildung entgegengebracht wird.
Die TBGN bieten Lernenden ein modernes Ausbildungsumfeld, spannende technische Herausforderungen und die Möglichkeit, aktiv an der sicheren Versorgung von Bevölkerung und Unternehmen mitzuwirken. Mit Engagement, Teamgeist und Neugier legen Lernende wie Thomas den Grundstein für ihre berufliche Zukunft – und für die Energie‑ und Netzwerkinfrastruktur von morgen.
Möchtest du – wie Thomas– eine Lehre als Netzelektriker starten?
Bei uns findest du Aufgaben mit Sinn, ein Team, das dich stärkt, und ein Umfeld, in dem Weiterentwicklung nicht nur möglich, sondern gewollt ist.
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Mit Spannung im Beruf - Jasin Dzelili beschreibt seine Lehre zum Elektroinstallateur EFZ bei TBGN
Was macht ein Lernender Elektroinstallateur EFZ eigentlich genau – und wie fühlt sich die Ausbildung bei den Technischen Betrieben Glarus Nord an? Jasin Dzelili erzählt im Video von seinem Berufsalltag, seinen Aufgaben auf der Baustelle und davon, warum er sich bewusst für eine Ausbildung bei der TBGN entschieden hat.
Als Lernender Elektroinstallateur EFZ ist Jasin Dzelili tagtäglich dort im Einsatz, wo moderne Gebäude entstehen oder erneuert werden. Von der Installation elektrischer Anlagen über Beleuchtungslösungen bis hin zu Arbeiten an Schaltkästen und Anschlüssen – die Ausbildung bei der TBGN ist vielseitig, praxisnah und technisch anspruchsvoll.
Im Video gibt Jasin persönliche Einblicke in seinen Arbeitsalltag und beschreibt, wie Theorie aus der Berufsschule direkt in der Praxis angewendet wird. Besonders hervor hebt er die Abwechslung der Tätigkeiten, die Arbeit im Team sowie die Unterstützung durch die Ausbildner und Kolleg:innen. Schritt für Schritt übernimmt er Verantwortung und sammelt wertvolle Erfahrungen für seinen späteren Berufsweg.
Die TBGN legen grossen Wert auf eine fundierte Ausbildung, moderne Arbeitsmittel und eine enge Begleitung ihrer Lernenden. Lernende Elektroinstallateure wie Jasin leisten bereits während ihrer Ausbildung einen wichtigen Beitrag zur sicheren Stromversorgung und zur hochwertigen Gebäudetechnik in Glarus Nord – und legen damit den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft im Elektrohandwerk.
Möchtest du – wie Jasin – eine Lehre als Netzelektriker starten?
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Kabelzug in Mollis abgeschlossen – zwei neue Trafostationen erfolgreich ans Netz gebracht
Damit die Energieversorgung in Glarus Nord langfristig zuverlässig bleibt, musste die TBGN zwei bestehende Trafostationen an der Schwärzistrasse 38 und Flechsenstrasse 26 zurückbauen. Grund dafür war eine Auflage der Linthverwaltung – der Perimeter wurde angepasst und die Stationen durften nicht mehr am bisherigen Standort betrieben werden.
Um die Versorgung weiterhin sicherzustellen, wurden an zwei neuen Standorten moderne Trafostationen gebaut:
- Schwärzistrasse 43
- Untere Schwärzistrasse 3a
Nach der Erstellung der neuen Rohrtrassen konnte das Herzstück der Arbeiten erfolgen: der Einzug eines neuen Mittelspannungskabels zwischen den beiden Stationen. Insgesamt wurden 1’155 Meter Kabel mit einem Querschnitt von 3x1x95/25 mm² eingezogen – inklusive der Kommunikationsverbindung, welche gemeinsam mit der Konrad Hegner AG aus Siebnen und BFL Service GmbH aus Mollis realisiert wurde.
Dank des Einsatzes von Notstromgeneratoren konnten die Arbeiten unterbrechungsfrei durchgeführt werden – ohne Auswirkungen auf die angeschlossenen Kundinnen und Kunden.
Ein grosses Dankeschön an alle Beteiligten – insbesondere an unsere Partner von Ris Netzbau AG aus Murg – sowie an das gesamte Team Netze für die präzise und effiziente Umsetzung!
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TBGN nachts im Einsatz - wenn eine ganze Raststätte für zukünftige Netzinfrastruktur und Versorgungssicherheit kurz dunkel wird
In der Nacht vom 4. auf den 5. März 2026 war es in der Trafostation Nideracher ungewöhnlich hell – während es an einem anderen Ort ganz bewusst dunkel werden musste: Auf der Raststätte Glarnerland. Für rund zweieinhalb Stunden war sie vollständig vom Stromnetz getrennt. Was nach einem spektakulären Eingriff klingt, war Teil eines präzise geplanten Projekts, das die Netzinfrastruktur der Region mitgestaltet und zur Versorgungssicherheit beiträgt. Dies ist die Geschichte eines Nachteinsatzes, der monatelange Planung, aussergewöhnliche Teamarbeit und höchste technische Expertise vereinte.
Warum die Trafostation Nideracher überhaupt umgebaut werden musste
Der Auslöser für den Einsatz lag nur wenige hundert Meter entfernt: bei der KVA Linth Energie + Recycling in Niederurnen, die sich mit ihrem Zukunftsprojekt „KVA Linth 2025“ für die Zukunft rüstet. Die Erneuerung der Ofenlinie 2 sowie der Umbau der Dampfturbine sorgen künftig für eine deutlich höhere elektrische Leistung - und diese muss zuverlässig ins Netz der TBGN integriert werden. Hinzu kommt ein weiterer wachsender Leistungsbedarf auf der Abnehmerseite: An der Raststätte Glarnerland sind leistungsstarke Schnellladestationen für E‑Mobilität geplant – mit Ladeleistungen von bis zu 800 kW pro Standort.
Beides zusammen machte eines klar: Die bestehende Trafostation Nideracher war zu klein. Um die Zukunft sicher versorgen zu können, musste sie grundlegend modernisiert werden.
Umbau bei Nacht – ein Einsatz, der nur im richtigen Moment möglich ist
Am 4. März war es dann so weit. Punkt 23:00 Uhr wurde der Stationsschalter der Trafostation Nideracher ausgeschaltet. Was für Aussenstehende wie ein kurzer Handgriff wirken mag, war in Wahrheit das Ergebnis von akribischer Planung über mehrere Monate hinweg – inklusive Bauanpassungen, Logistik, Abstimmungen mit allen Betrieben der Raststätte und umfangreicher Sicherheitsverfahren.
Während sich vor Ort das Team daran machte, die alte Infrastruktur zurückzubauen, die neue Mittelspannungsanlage zu installieren und die komplett vorbereitete Niederspannungshauptverteilung der Oswald Electric AG Schaltanlagen millimetergenau einzupassen, blieb die Uhr nicht stehen. Jeder Handgriff war Teil eines engen Zeitfensters. Auch das Gebäude selbst musste angepasst werden: Die Trafostation wurde um rund einen halben Meter erhöht, wodurch eine vollständige Erneuerung der Gebäudehülle notwendig wurde. Hier standen Maschinenbetrieb Winteler AG und Ackermann Gebäudehüllen GmbH als wichtige Partner an unserer Seite.
Während die technischen Teams in der Station arbeiteten, war an einem anderen Ort absolute Dunkelheit eingekehrt: Coop, Marché, Burger King, bp, Shell – die gesamte Raststätte Glarnerland war stromlos. Eine Situation, die nur in wenigen Stunden während der Nacht überhaupt möglich ist.
Die Herausforderung war klar: Alles musste nicht nur funktionieren – es musste präzise funktionieren. Und das tat es. Bereits um 02:30 Uhr konnten alle Endkundinnen und Endkunden wieder ans Netz angeschlossen werden. Ein Erfolg, der zeigte, wie eingespielt das Zusammenspiel aller Beteiligten war.
Stärkere Zukunftsleistung dank neuer Transformatoren
Die Modernisierung war nicht nur ein Eingriff ins Gebäude – sie war ein Leistungssprung für die gesamte Region. Beide alten Transformatoren wurden ausgebaut und durch neue, stärkere Modelle ersetzt. Die Leistung pro Trafo stieg von 630 kVA auf 1'000 kVA.
Damit ist die Trafostation Nideracher nun:
- bereit für die zusätzliche Einspeisung aus dem erweiterten Kraftwerksbetrieb der KVA Linth,
- bereit für die wachsende Ladeinfrastruktur,
- und bereit für die Anforderungen einer sich wandelnden Energiezukunft
Teamleistung, die einen Unterschied macht
Was diesen Nachteinsatz besonders auszeichnete, war nicht nur die technische Komplexität – sondern das Zusammenspiel aller Beteiligten. Jeder wusste genau, was zu tun ist. Jeder Handgriff sass, jede Absprache war klar, jeder Schritt im Ablaufplan aufeinander abgestimmt. Während draussen an der Raststätte absolute Dunkelheit herrschte und die Uhren unaufhaltsam tickten, liefen in und um die Trafostation Menschen, Erfahrung und Verantwortung zu einem beeindruckenden Gesamtbild zusammen.
Die Teams der TBGN arbeiteten über Stunden hochkonzentriert – im Wissen, dass sämtliche Gewerbe, Tankstellen und Restaurants der Raststätte Glarnerland auf ihre präzise Arbeit angewiesen waren. Parallel dazu sorgten die externen Partner dafür, dass Montage, Gebäudetechnik, Engineering und Sicherheit Hand in Hand funktionierten. Ohne diese reibungslose Zusammenarbeit wäre ein Einsatz solchen Umfangs in diesem engen Zeitfenster nicht möglich gewesen. Ein spezieller Dank gilt dabei unserem externen Projektleiter David Jud der mit seiner Expertise und ruhigen, verlässlichen Art massgeblich zum Gelingen beitrug.
Matthias Bösch, Leiter Netze TBGN, fasst diesen Einsatz treffend zusammen:
„Grosses Kompliment an das gesamte Netzteam der TBGN sowie im Speziellen an Tim Brunner für die gute Organisation dieses Einsatzes. Jeder kannte seine Aufgabe – mit wenigen, klaren Anweisungen wurden die Arbeiten effizient und professionell umgesetzt. Eine starke Teamleistung und eine aussergewöhnliche Zusammenarbeit, die Freude bereitet!“
Ein Satz, der mehr bedeutet, als er auf den ersten Blick verrät. Denn in dieser Nacht zeigte sich, was die TBGN als Team ausmacht: Verantwortungsbewusstsein, Präzision, gegenseitiges Vertrauen – und der Wille, auch dann alles zu geben, wenn der Einsatz mitten in der Nacht und in einem engen Zeitfenster stattfindet.
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Tradition trifft Moderne – ein neues Highlight in Näfels ist entstanden
Der Landgasthof Bahnhöfli ist seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil der Region. Mit dem Eigentümerwechsel und der Vision eines modernen Hotels inklusive Gaststube begann ein umfassender Umbau: Aus dem ehemaligen Garten Bistro entstand ein stilvoller Landgasthof mit zwölf Hotelzimmern, einer renovierten Gaststube und einer exklusiven Zigarren-Lounge. Pächter und Miteigentümer Jonas Hauser setzten dabei auf Qualität und Innovation – und vertrauten auf die Expertise der Technischen Betriebe Glarus Nord (TBGN).
Ein Ort mit Geschichte – und dem Wunsch nach Erneuerung
Vor der Sanierung war der Betrieb in die Jahre gekommen. Die Infrastruktur entsprach nicht mehr den heutigen Anforderungen an Komfort und Technik. Ziel war es, ein zeitgemässes Konzept zu realisieren, das sowohl Hotelgäste als auch Restaurantbesucher begeistert.
Was wir möglich gemacht haben: Technik trifft Design
Das Team Installation unter der Leitung von Bruno Eicher übernahm die komplette Elektroplanung und den Rückbau der alten Installationen. Neu umgesetzt wurden:
- Moderne Elektro- und Lichtinstallationen
- Kommunikationsleitungen für Internet und Telefonie
- Notbeleuchtungen und Sicherheitstechnik
- Konventionelle Lichtsteuerungen für flexible Raumgestaltung
Ein besonderes Highlight ist der Self-Check-In mit automatisierter Online-Reservation, ermöglicht durch eine intelligente Kommunikationslösung der TBGN. Auch der neue Anbau mit Kühlzellen wurde technisch auf höchstem Niveau ausgestattet.
Die Dimensionen des Projekts auf einen Blick
- 8952 Meter Kabel und Leitungen verlegt
- 282 Lichtpunkte gesetzt
- 54 Kommunikationsanschlüsse platziert
«Die Serviceleistung, Freundlichkeit der Mitarbeitenden und die geleistete Arbeitsqualität der TBGN sind absolute Spitze»,
Thomas Hauser, Auftraggeber
Kooperation als Schlüssel zum Erfolg
Die Umsetzung erfolgte in enger Abstimmung mit der Bauleiter Roman Steiger von Noser Holzbau, Mitlödi. Dank der koordinierten Zusammenarbeit aller Beteiligten konnte das Projekt in hoher Qualität abgeschlossen werden.
Ein neues Kapitel beginnt: Willkommen im Bahnhöfli
Seit dem 15. Dezember 2025 lädt die renovierte Gaststube und die Zigarren-Lounge zum Verweilen ein. Die Hotelzimmer werden ab März 2026 bezugsbereit sein. Sobald es die Temperaturen zulassen, öffnet auch der neu gestaltete Garten – ein Ort zum Entspannen und Geniessen.
Erleben Sie die gelungene Verbindung von Tradition und Moderne: Geniessen Sie selbstproduzierte Spezialitäten in der stilvollen Gaststube, entspannen Sie in der Zigarren-Lounge oder reservieren Sie Ihr Zimmer bequem online.
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Revision KW Niederurnen: Was genau passiert eigentlich bei einer Revision in einem Wasserkraftwerk?
Ein Blick hinter die Kulissen zeigt, wie viel Know-how, Präzision und Teamarbeit in einer Kraftwerksrevision steckt.
Warum eine Revision notwendig wurde
In den zurückliegenden Monaten zeigten sich bei der Maschinengruppe 1 im Kraftwerk Niederurnen vereinzelt Alterserscheinungen. Unter anderem funktionierten einzelne hydraulische Einrichtungen nicht mehr zuverlässig, was langfristig die Betriebssicherheit beeinträchtigt hätte. Das Team Energie der TBGN entschied daher, die Anlage umfassend zu revidieren und gleichzeitig ausgewählte Komponenten technisch zu modernisieren.
Vom Abschalten bis zum Ausbau: die ersten Schritte
Mitte August 2025 wurde die Druckleitung geleert und die Maschinengruppe für den geplanten Umbau vorbereitet. Dazu gehörten die Sicherung der Anlage, der Rückbau der elektrischen Anschlüsse sowie die Demontage der Rohrleitungen und mechanischen Bauteile. Nach Abschluss dieser Arbeiten konnten die relevanten Turbinenteile transportfähig gemacht und für die Weiterbearbeitung bereitgestellt werden.
Der Weg der Turbinenteile durch die Revision
Ende August erfolgte der Transport zur Andritz Hydro AG nach Kriens. Dort wurden sämtliche demontierten Teile zerlegt, gereinigt, sandgestrahlt und technisch geprüft. Die anschliessende Bestandsaufnahme gemeinsam mit dem Team Energie bildete die Grundlage für die erforderlichen Instandstellungsarbeiten. Nach Abschluss der Revision wurden die Einläufe vormontiert und durch die TBGN vor Ort abgenommen.
Im Rahmen des Projekts wurde das komplette Hydraulikaggregat ersetzt und beide Düsen überholt. Zudem wurde die Öllager-Kühlung, die Ölpumpe und der Wärmetauscher revidiert. Das Turbinenrad, das für eine gründliche Prüfung ebenfalls demontiert wurde, zeigte sich in sehr gutem Zustand.
Mehr Effizienz im täglichen Betrieb
Der Einbau des neuen Hydraulikaggregats führt zu weniger Ladezyklen, da das moderne Aggregat über einen integrierten Speicher verfügt. Dadurch sinkt der interne Strombedarf der Anlage leicht, und die Steuerung arbeitet effizienter.
Parallel dazu wurde das Leitsystem durch die Rittmeyer AG modernisiert. Die Bedienoberfläche ist nun übersichtlicher, und die Abläufe der Turbine lassen sich detailliert nachverfolgen. Störungen oder Verzögerungen im Synchronisationsprozess werden unmittelbar angezeigt, und zusätzliche Messdaten stehen erstmals digital zur Verfügung. Diese Datenbasis verbessert die Transparenz der Betriebszustände und unterstützt ein präziseres Frühwarnsystem.
Besonderheiten während der Arbeiten
Ein Teil der Anlage stammt aus einer Zeit, in der heute gängige Ersatzteile noch nicht verfügbar waren. Entsprechend war die Beschaffung einzelner Komponenten anspruchsvoller als bei neueren Anlagen. Dennoch konnten alle Arbeiten innerhalb des vorgesehenen Rahmens durchgeführt werden.
Stärker aufgestellt für die kommenden Betriebsjahre
Mit Abschluss der Revision steht im Kraftwerk Niederurnen wieder eine technisch aktualisierte und voll betriebsbereite Maschinengruppe zur Verfügung. Die modernisierten Komponenten und das optimierte Leitsystem erhöhen die Betriebssicherheit und gewährleisten, dass die Anlage auch künftig zuverlässig zur lokalen Stromproduktion beiträgt.
Wasser sehen, Energie verstehen
Haben Sie Interesse an einer Führung? Erleben Sie unsere Kraftwerke hautnah!
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Vom Support-Profi zum System-Spezialisten – Glückwunsch, Bryan!
Wir freuen uns, Bryan Meikle zu seiner neuen Rolle als ICT System Engineer zu gratulieren! Seit August 2024 unterstützt Bryan bei TBGN im ICT Support / Service Desk – nah an unseren Nutzerinnen und Nutzern, immer lösungsorientiert und mit einem feinen Gespür für die unterschiedlichen Erwartungen und Prioritäten.
Seit Januar 2026 übernimmt Bryan als System Engineer neue Verantwortung:
- Betrieb, Überwachung, Unterhalt und Optimierung der ICT-Infrastruktur
- Systemadministration und -konfiguration
- Lokalisieren, Eingrenzen, Koordinieren und Beheben von Störungen
- Beraten und Mitarbeit bei der Konzeption und Umsetzung von ICT-Infrastruktur Lösungen
- Projektleitung und -Mitarbeit im Aufgabengebiet
Sein Weg zeigt: Bei TBGN gibt es echte Entwicklungsperspektiven – intern, praxisnah und mit Wirkung.
Warum wir das teilen?
Weil wir interne Entwicklung aktiv fördern:
- Individuelle Aus- und Weiterbildung – von Zertifizierungen bis projektbegleitendes Lernen
- Interne Entwicklungsmöglichkeiten – neue Rollen, neue Verantwortungen, neue Perspektiven
- Relevanz im Alltag – im sich stetig wandelnden Energieumfeld zählen robuste ICT-Services, hohe Sicherheitsstandards und zuverlässige Netzwerke mehr denn je
Möchtest du – wie Bryan – deine Karriere weiterdenken und Verantwortung übernehmen?
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Nachts im Einsatz – Sanierung der Strassenbeleuchtung bei der Kreuzung Nähe Lintharena
Wo tagsüber reger Verkehr herrscht, braucht es für Arbeiten an der Infrastruktur besondere Planung – und ein starkes Team. Vor einigen Nächten hat unser Team Netze im Auftrag von ASTRA / GEVI (Gebietseinheit VI) die Strassenbeleuchtung bei der vielbefahrenen Kreuzung in der Nähe der Lintharena erfolgreich saniert.
Was wurde gemacht?
Die bestehenden Natriumdampflampen wurden durch moderne, energieeffiziente LED-Leuchten ersetzt. Die Arbeiten fanden nachts statt, um den Verkehr nicht zu beeinträchtigen – unterstützt durch die professionelle Verkehrsregelung von SKORP.
Die Arbeiten verliefen unfallfrei, dank der guten Vorbereitung, Organisation und dem Einsatz unseres Teams. Mit der Umrüstung auf LED-Technologie leisten wir nicht nur einen Beitrag zur Energieeinsparung, sondern auch zur Sicherheit und Nachhaltigkeit im öffentlichen Raum.
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Neue Trafostation Linth-Escherstrasse in Bilten
Ein starkes Zeichen für die Versorgungssicherheit und das Wachstum der Region.
Die Gemeinde Glarus Nord – unter anderem auch das Industriegebiet in Bilten – wächst stetig. Mit dem Wachstum steigen auch die Anforderungen an das Stromnetz. Die TBGN - Technische Betriebe Glarus Nord tragen diesem Bedarf Rechnung und haben mit der neuen Trafostation eine leistungsstarke Infrastruktur geschaffen, die sowohl bestehenden als auch zukünftigen Kundinnen und Kunden direkt zugutekommt.
Mit einem Volumen für vier Transformatoren ist dies die grösste Trafostation, die die TBGN in den letzten 20 Jahren installiert hat – und ein wichtiger Schritt für die Energiezukunft in Glarus Nord. Die zwei Reserveplätze sind bereits für zukünftige grosse PV-Anlagen auf den Dächern der Industriegebäude vorgesehen.
Ein herzliches Dankeschön an die vielen involvierten Partner, u.a. einmal mehr an d.jud consulting GmbH für die Projektplanung- und Realisierung.
Technische Highlights der Trafostation
- Grösse: 4.10 m Breite × 12.10 m Länge × 2.96 m Höhe
- Durchgehender Kabelkeller: 1.11 m Höhe
- Ausbaustufe: 2× 1000 kVA aktiv, 2× 1000 kVA Reserve
- SF6-freie Mittelspannungsanlage von Siemens Energy
- Zwei Transformatoren von Rauscher & Stoecklin AG
- Niederspannungsverteilung durch Oswald Electric AG Schaltanlagen
- Kommunikationsanbindung ans Leitsystem der TBGN
- Komfortabler Vorschacht (3×4 m) von MM Mannhart für effizientes Einschlaufen
Hast du Interesse, bei solchen Projekten mitzuwirken?
Bei uns findest du Aufgaben mit Sinn, ein Team, das dich stärkt, und ein Umfeld, in dem Weiterentwicklung nicht nur möglich, sondern gewollt ist.
Hier geht’s zu unseren offenen Stellen und Ausbildungsplätzen:
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Kindheitstraum unter Strom – Tim’s Weg zum Netzelektriker EFZ
Was passiert, wenn Leidenschaft, Naturverbundenheit und Technik aufeinandertreffen? Tim erzählt von seiner Lehre als Netzelektriker EFZ bei den TBGN.
Schon früh war für Tim klar, wohin die Reise gehen soll. „Ich bin mit dem Beruf aufgewachsen – mein Vater war mein grosses Vorbild“, erzählt er. „Schon als kleiner Junge war ich fasziniert davon, wie er mit Strom, Technik und Verantwortung umging. Das hat mich geprägt.“ Diese frühe Begeisterung führte ihn schliesslich zur Lehre als Netzelektriker EFZ bei den Technischen Betrieben Glarus Nord – ein Entscheid, den er nie bereut hat.
Die Ausbildung war für Tim mehr als nur ein Einstieg ins Berufsleben – sie war eine Reise voller spannender Herausforderungen, Lernmomente und persönlicher Entwicklung. Besonders in Erinnerung bleibt ihm ein ganz spezielles, erst kürzlich realisiertes und vermutlich auch einmaliges Projekt: Die umfangreichen Vorbereitungsarbeiten für das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest (ESAF) 2025 in Mollis.
„Es war beeindruckend zu sehen, wie viel Planung, Koordination und Teamarbeit hinter so einem Grossanlass steckt – und dass ich als Lernender mittendrin war, hat mich stolz gemacht.“
Doch auch abseits der Grossprojekte war jeder Tag spannend.
„Die tägliche Arbeit im Netzbau ist unglaublich abwechslungsreich. Kein Tag ist wie der andere – und das macht es so spannend.“
Besonders schätzt er die Arbeit in der Natur:
„Ich bin draussen unterwegs, sehe die Jahreszeiten kommen und gehen, arbeite mit meinen Händen – das ist für mich Lebensqualität.“
Ein weiterer wichtiger Erfolgsfaktor: das Team. „Ich wurde vom ersten Tag an ernst genommen. Meine Fragen wurden immer beantwortet, ich wurde unterstützt, gefördert – und ich habe mich einfach wohlgefühlt.“ Diese Wertschätzung und das kollegiale Miteinander seien für ihn entscheidend gewesen, um sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln.
Sein Fazit nach zwei Jahren Lehre (Tim konnte die EFZ-Ausbildung in zwei statt drei Jahren machen) ist klar:
„Ich würde die Ausbildung bei den TBGN jedem empfehlen, der gerne draussen ist, etwas lernen will und mit einer gewissen Vorsicht und Verantwortung an die Arbeit geht. Der Lohn stimmt, das Team ist super – und die Arbeit ist einfach spannend.“
Mit dem erfolgreichen Lehrabschluss in der Tasche blickt Tim nun voller Zuversicht in die Zukunft. Die Technischen Betriebe Glarus Nord sind stolz, ihn auf diesem Weg begleitet zu haben – und freuen sich darauf, auch in Zukunft junge Talente auf ihrem Weg zu unterstützen.
Interessiert an einer Lehre zum Netzelektriker-/in EFZ? Wir bilden aus!
Als Netzelektriker/-in EFZ mit Schwerpunkt Energie baust du das Stromverteilungsnetz der Zukunft mit: Du errichtest Transformatorenstationen, verlegst Kabel- und Freileitungen, installierst öffentliche Beleuchtungen und sorgst bei Störungen für rasche Fehlerbehebung – mit modernster Technik und im starken Team.
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Beruflich einen Schritt weiter: Erfolgreicher Abschluss als Leitender Netzmonteur
Mit grossem Engagement und Zielstrebigkeit hat Yannic Heller aus dem Bereich Netze der TBGN die Weiterbildung zum Leitenden Netzmonteur erfolgreich abgeschlossen.
Die Ausbildung vermittelte praxisnahes Wissen rund um die Ausführungsplanung sowie die allgemeine Planung und Mitarbeiterführung – Fähigkeiten, die im Alltag eines Netzmonteurs immer wichtiger werden.
Für den jungen Fachmann war die Weiterbildung ein bewusster Zwischenschritt in seiner beruflichen Entwicklung.
„Ich wollte mich weiterentwickeln, aber noch nicht direkt mit der Ausbildung zum Netzfachmann mit eidg. Fachausweis starten“, erklärt er. „Die Weiterbildung zum Leitenden Netzmonteur war für mich der ideale Einstieg, um mehr Verantwortung zu übernehmen und mich fachlich wie auch persönlich weiterzubilden.“
Im Berufsalltag bei der TBGN zeigt sich der Mehrwert der Ausbildung bereits deutlich: Auf den Baustellen kann er heute selbstständiger arbeiten und übernimmt auch in der Organisation zunehmend Verantwortung. In naher Zukunft wird er zudem die Teamleitung bei der Planung von Netzprojekten aktiv unterstützen.
Die Doppelbelastung von Beruf und Schule meisterte er souverän – ein Erfahrungswert, den er gerne mit anderen teilt:
„Es lohnt sich definitiv. Man muss einfach den Mut haben und ‘drahanä guu’. Es ist machbar – und bringt einen wirklich weiter.“, so Yannic Heller.
Lust auf einen Beruf mit Spannung? Jetzt als Netzelektriker/-in bei TBGN durchstarten!
Yannic Heller, der heute als Leitender Netzmonteur bei uns tätig ist, hat seine Karriere übrigens als Lernender bei TBGN gestartet. Sein Weg zeigt: Wer Einsatz zeigt, wird bei uns gefördert – mit konkreten Weiterbildungswegen und Perspektiven.
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Zuverlässige Netzinfrastruktur für das ESAF2025
Wenn vom 29. bis 31. August 2025 das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest (ESAF) in Mollis stattfindet, ist nicht nur sportlich Höchstleistung gefragt – auch im Hintergrund laufen komplexe technische Prozesse, damit tausende Besucherinnen und Besucher, Veranstalter, Medien und Gastronomiebetriebe jederzeit zuverlässig mit Strom versorgt sind.
Die Technischen Betriebe Glarus Nord (TBGN) wurden mit der Realisierung der Mittelspannungsversorgung auf dem Festgelände beauftragt. Die Arbeiten umfassen die vollständige Planung, Projektierung und Ausführung der benötigten Netzinfrastruktur. Im Zentrum stehen dabei die Aufstellung und Inbetriebnahme von zwei mobilen Trafostationen mit einer Leistung von je 1.000 kVA sowie die Anpassung der fünf bestehenden Trafostationen in der Nähe des Festgeländes. Diese sind über eine Mittelspannungsleitung (16.000 Volt) miteinander verbunden. Mit diesen Vorarbeiten legen die TBGN den Grundstein für die spätere Feinverteilung auf dem Festgelände.
Eine besondere Herausforderung lag in der sorgfältigen Ermittlung der Anschlussleistungen sämtlicher Strombezüger – von TV- und Radioproduktionsanlagen über die Grossgastronomie bis hin zu temporären Campingplätzen. Diese Bedarfsanalyse ist entscheidend, um eine gleichmässige Lastverteilung und eine ausfallsichere Versorgung zu gewährleisten – selbst bei Spitzennachfragen während der Veranstaltung.
„Ein Grossanlass wie das ESAF verlangt nach einer stabilen und professionell geplanten Stromversorgung. Wir setzen unser Know-how und unsere Erfahrung ein, damit das Fest für alle Beteiligten störungsfrei abläuft. Ich bin bereits jetzt stolz auf mein Team – sie leisten aussergewöhnliche Arbeit auf dem ESAF-Festgelände.“
Mathias Bösch, Bereichsleiter Netze, TBGN
Die Umsetzung der gesamten Massnahme ist bis spätestens Mitte Juni 2025 geplant – rechtzeitig vor Beginn des Aufbaus durch die Veranstalter. Nach dem Event erfolgt der geordnete Rückbau sämtlicher temporärer Netzelemente.
Mit dieser technisch anspruchsvollen Aufgabe leistet TBGN nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Gelingen des grössten Schweizer Sport- und Kulturfests im Jahr 2025, sondern zeigt auch exemplarisch, wie regionale Netzkompetenz in der Praxis funktioniert: zuverlässig, effizient und zukunftsorientiert.
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Schneller, zuverlässiger, zukunftssicher – ein Glasfaseranschluss für unseren Kunden.
Immer mehr Unternehmen setzen auf leistungsstarke Glasfaserverbindungen, um den Anforderungen der digitalen Welt gerecht zu werden. So auch ein weiterer Gewerbekunde im Netzgebiet der TBGN: Auf Empfehlung seiner IT-Abteilung war klar – „Es muss schneller gehen!“
Unsere Lösung
Unser Team Datennetze hat das Gebäude unseres Kunden erfolgreich ans TBGN-Glasfasernetz angeschlossen. Gemeinsam mit dem Hauselektriker, der den Glasfaseranschluss intern verlegte, übernahmen wir:
- Das Spleissen der Glasfaser bis zur TBGN-Zentrale (Frühatzung), wo die Aktivkomponenten – wie der Switch – installiert sind.
- Die Glasfasereinblasung direkt durch die TBGN – schonend fürs Kabel und nachhaltig für die Zukunft: Ein allfälliger Ersatz oder Ausbau ist so einfacher und effizienter umsetzbar.
Was bringts?
- Symmetrische, blitzschnelle Internetverbindung – ideal für moderne und datenintensive Anwendungen, Cloud-Lösungen oder Serveranbindungen.
- Höhere Zuverlässigkeit und geringere Latenzzeiten – selbst bei grossem Datenverkehr innerhalb des Unternehmens.
- Zukunftssicherheit und Skalierbarkeit für steigende Anforderungen, wie bspw. Industrie 4.0, IoT oder andere digitale Anwendungen der Zukunft.
Ergebnis
Ein erfolgreich abgeschlossenes Projekt und ein zufriedener Kunde, der von der vollen Power der Glasfasertechnologie profitiert!
Ihr Unternehmen benötigt einen Glasfaseranschluss?
Wir stehen Ihnen gerne zur Seite – von der Planung bis zur Umsetzung!
- Telefon 055 511 97 00
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Richtige Balance zwischen Denkmalschutz und innovativer Technik – Umbau des Freulerpalastes erfolgreich abgeschlossen
Der Freulerpalast, ein historisches Juwel unter Denkmalschutz im Herzen von Näfels, hat eine umfassende Modernisierung in der Installationstechnik erhalten. Die Herausforderung, ein historisches Erbe zu bewahren und gleichzeitig zeitgemässe Standards zu erfüllen, wurde durch die Zusammenarbeit der TBGN - Technische Betriebe Glarus Nord mit dem Architekturbüro Hauser + Marti AG mit dem Bauleiter Renato Bossi gemeistert.
Der Freulerpalast: Ein prunkvolles Zeugnis des 17. Jahrhunderts
Im Herzen von Näfels steht der Freulerpalast - ein imposantes Zeugnis des Schweizer Wohnbaus im 17. Jahrhundert. Erbaut wurde dieses prunkvolle Palais von Kaspar Freuler (um 1595-1651), einem gebürtigen Näfelser, der als Schweizer Militärunternehmer in Diensten der französischen Könige stand. Seine Leidenschaft für die Kunst veranlasste den Gardeoberst, Kunsthandwerker aus ganz Europa nach Näfels zu holen. In den Jahren von 1642 bis 1648 schufen sie unter seiner Ägide ein architektonisches Gesamtkunstwerk, das bis heute seinesgleichen sucht. Die vollständig erhaltenen Prunkräume des Palastes versetzen den Besucher in Staunen. Prächtige Stuckaturen, reich ornamentierte Vertäfelungen und kunstvoll gestaltete Kassettendecken zeugen vom Reichtum des Bauherrn und vom meisterhaften Können der Handwerker. Der Freulerpalast ist somit ein einzigartiges Zeugnis des 17. Jahrhunderts, das sowohl die architektonische Pracht als auch den kunstsinnigen Geist seiner Zeit widerspiegelt.
Historisches Erbe trifft auf moderne Technologie
Der Umbau des Freulerpalastes begann im Juli 2022 und stellte die beteiligten Teams vor eine einzigartige Herausforderung: Wie kann ein historisches Gebäude unter Denkmalschutz mit modernster Technik ausgestattet werden, ohne dabei seinen Charme und seine Authentizität sowie historische Würde zu verlieren? Dieses Vorhaben erforderte nicht nur technische Expertise und sorgfältige Planung, sondern auch ein hohes Mass an Kreativität und Innovationskraft sowie eine partnerschaftliche Zusammenarbeit und professionelle Kommunikation zwischen allen Beteiligten.
Neue Installationstechnik und Beleuchtungssysteme
Eine der zentralen Dienstleistungen der TBGN bestand darin, eine moderne Installationstechnik zu implementieren und das Beleuchtungssystem des Freulerpalastes teilweise zu sanieren. Dabei wurde nicht nur auf eine ästhetische Integration in das historische Ambiente geachtet, sondern auch auf eine effiziente Nutzung und Energieeinsparung. Durch die Einführung eines neuen Beleuchtungssystems wurde nicht nur die Atmosphäre des Palasts verbessert, sondern auch die Betriebseffizienz gesteigert.
Optimierung des Hausleitsystems und Digitalisierung durch KNX-System
Ein weiterer Meilenstein des Projekts war die Optimierung des Hausleitsystems des Freulerpalastes. Die TBGN führten eine umfassende Digitalisierung durch, indem sie das KNX-System implementierten. Dieses System ermöglicht eine effiziente Überwachung und Steuerung der Beleuchtung und anderer Systeme im Gebäude. Durch die nahtlose Integration in die bestehende Infrastruktur konnte nicht nur die Betriebseffizienz gesteigert, sondern auch die Sicherheit und Zuverlässigkeit erhöht werden.
Eine Erfolgsgeschichte dank gemeinsamer Anstrengungen und Partnerschaft auf Augenhöhe
Der Umbau des Freulerpalastes ist nicht nur ein technisches Meisterwerk, sondern auch ein Beweis für die Bedeutung von partnerschaftlicher Zusammenarbeit und innovativen Lösungen. Die erfolgreiche Umsetzung des Projekts war nur durch eine partnerschaftliche Zusammenarbeit möglich. Die Kommunikation zwischen den Teams war entscheidend, um sicherzustellen, dass alle Anforderungen und Erwartungen erfüllt wurden. Die TBGN legten grossen Wert darauf, den Kunden aktiv in den Prozess einzubeziehen und gemeinsam optimale Lösungen zu finden.
Die TBGN sind stolz darauf, Teil dieses Projekts zu sein und freuen sich darauf, auch zukünftig gemeinsam mit ihren Kunden Herausforderungen anzugehen und Lösungen zu finden, die begeistern.
Ein besonderer Dank an die involvierten Mitarbeitenden
Für die Installation sind dies Bruno Eicher (Projektleiter Elektro), Jan Schwitter (Bauleitender Monteur), Martin Koller, Tiago Ribeiro und Cviko Stevanovic (Elektromonteure) sowie John Kramer (4. Lehrjahr Elektromonteur) und Ekrem Serter (Aushilfe). Seitens #Datennetze haben Melvin und Erwin Boos hervorragende Arbeit geleistet. Das Architekturbüro Hauser + Marti AG mit Jacques Hauser war ebenso tatkräftig involviert wie Renato Bossi in seiner Funktion als Bauleiter. Ein weiterer Dank gilt zudem Nay Engineering AG , Remo Gmür (Elektroplanung) sowie Franco Bonutto (System Integrator).
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Netzausbau und Steigerung der Versorgungssicherheit: Kabelzug des Mittelspannungskabel von Trafostation Beglingen 18a zur Trafostation Forenwald 5
Im Zusammenhang mit dem Trinkwasserkraftwerk Paradiesli wurde im Jahr 2022 zusammen mit der Wasserversorgung ein neuer Rohrblock von Beglingen Richtung Forenwald erstellt.
Der neue 1,4 km lange Rohrblock ist ein wichtiger Schritt zur Netzerschliessung der Regionen Forenwald, Gruebberg, Oberrusteln, Obermäuern, Nürüt, Obersool und Bodenberg. Hierbei handelt es sich um die Energieversorgung von abgelegenen Wohnsiedlungen, Bauernhöfe, landwirtschaftlich genutzte Gebäude und Ferienhäuser.
Im Frühling 2023 wurde der fehlende Rohrblock zur Trafostation Forenwald 5 erfolgreich fertiggestellt. Nach der Bewilligung vom ESTI konnten wir im November 2023 das Mittelspannungskabel erfolgreich einziehen.
Der Kabelzug erstreckte sich über 4 Kabelschächte und begann auf der Höhe Forenwald in der Nähe der Bushaltestation Winden. Das Mittelspannungskabel, welches auf einer Bobine aufgewickelt war, wurde über den ersten Schacht in das vorgesehene Rohr eingezogen. Das Zugseil, welches an dem Mittelspannungskabel befestigt ist, wird mit der Zugmaschine beim zweiten Schacht eingezogen. Dabei hilft der Bobinenwagen, die Zuggeschwindigkeit und die Zugkraft zu regulieren. Sobald das Mittelspannungskabel am Schacht ankommt, wird das zweite Zugseil an dem Kabel befestigt und mit der nächsten Zugmaschine bis zum nächsten Schacht eingezogen. Beim dritten Schacht wird das Kabel am letzten Zugseil befestigt und mittels dritter Zugmaschine bis zum Vorschacht der Transformatorstation eingezogen.
Die neue Kabelverbindung ersetzt die alte, störungsanfällige Kabel- und Freileitung zwischen der Trafostation Flechsenstrasse 26 und der Trafostation Forenwald 5.
Die Versorgungssicherheit konnte mit dem neuen Kabel deutlich verbessert werden. Die alten Freileitungen und Kabelleitungen werden in diesem Jahr zurückgebaut.
Ein grosser Dank geht an unser engagiertes Netz-Team, welches einmal mehr einen wichtigen Beitrag für eine sichere und effiziente Energieversorgung in unserem Netzgebiet geleistet hat. Ein weiterer Dank gilt unseren beteiligten Partnern für die professionelle Ausführung und Zusammenarbeit:
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- Patrick Bachmann (Bauleitung, Raymann AG)
- Thomas Marti (Bauführer, Marti AG Matt)
- Erich Ris & Monteure-Team (Ris Netzbau AG)
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Trinkwasserkraftwerk Paradiesli in Mollis nahm den Betrieb auf
Bereits in früheren Jahren wurde die Wasserenergie im Bereich der Kerenzerbergstrasse genutzt. Das ehemalige Kraftwerk Beglingen wurde ab 1900 mit 2 Turbinen "Wälschbüel" und "Dunggelruns" in Betrieb genommen. 1911 wurde Mollis mit Wechselstrom vom Löntschkraftwerk versorgt, was eine Anpassung der Turbinen erforderte. Dazumal wurde jedoch nur die Wälschbüel-Maschinengruppe aufgerüstet und die Dunggelruns-Turbine demontiert. Im Jahre 1952 wurde dann auch die Wälschbüel-Turbine abgebrochen.
Der Neubau des Wasserreservoire Paradiesli unterhalb von Beglingen, ermöglichte den technischen Betriebe Glarus Nord ein Trinkwasserkraftwerk zur Nutzung der Energie mit einer Bruttofallhöhe von ca. 330 m vom Reservoir Welschenbühl zu planen und zu realisieren.
Im Jahr 2020 wurde das Turbinengebäude auf dem Wasserreservoire Paradiesli in Mollis fertig gestellt und die Verrohrungen für die Sicherstellung der Wasserversorgung installiert. Zusammen mit dem Baubeginn der Druckleitung Mitte 2020, begangen auch die Installationsarbeiten im Kraftwerk. Die gute Witterung erlaubte die Vollendung der Druckleitung bereits Mitte Dezember 2022, mehr als 3 Monate früher als geplant. Somit forcierte die TBGN die Montagearbeiten auf Ende Dezember 2022. Eine 66 KW-Leistungsstarke Turbinengruppe konnte am 26. Januar 2023 dem kommerziellen Betrieb übergeben werden. Bei guter Quellschüttung werden rund 280'000 kWh Stromerzeugung erwartet, was der Grundversorgung vollumfänglich zugutekommt.
Wasser sehen, Energie verstehen
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