Energieeffizienz ist für Unternehmen ein entscheidender Erfolgsfaktor – sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch. Unsere Energieberatung für KMU, Gewerbe und Industrie zeigt Ihnen, wie Sie Ihre Energiekosten nachhaltig senken, Prozesse optimieren und Investitionen strategisch planen. Wir unterstützen Sie unabhängig, unkompliziert und praxisnah – damit Sie sich auf das Wesentliche konzentrieren können: Ihr Kerngeschäft.
Allgemeine Beratung zu Energiethemen
Energiefragen im Unternehmensumfeld sind vielfältig und oft komplexer als im Privathaushalt. Wir helfen Ihnen, Potenziale zu erkennen und fundierte Entscheidungen zu treffen – vom kleinen Betrieb bis zum industriellen Produktionsstandort.
Optimierung des Strom- und Wärmeverbrauchs im Betrieb
Effizienzbeurteilung von Anlagen, Maschinen und Produktionsprozessen
Fragen zu Beleuchtung, Lüftung, Kühlung und betriebsspezifischen Energieträgern
Nutzungs- und Verhaltensanalysen für Mitarbeitende
Beratung zu Energiekosten & Stromkosten in Unternehmen
Steigende Energiepreise wirken sich direkt auf die Betriebskosten aus. Wir unterstützen Sie dabei, Ihre Energiestruktur zu verstehen – und gezielt zu optimieren.
Was wir prüfen können
Analyse Ihres Lastprofils und Ihrer Leistungsspitzen
Einordnung grosser Verbraucher (z. B. Maschinen, IT, Lüftung, Kühlung)
Identifikation vermeidbarer Lastspitzen und unnötiger Grundlasten
Direkte Empfehlungen für Effizienz und Prozessverbesserungen
Einspartipps rund um unser neues Stromtarifsystem
Optimale Nutzung von Tarifzeiten und Lastmanagement
Zeitliche Steuerung von Maschinen, Wärmepumpen, Ladeinfrastruktur oder Boiler
Einsatz intelligenter Steuerungen (z. B. Lastmanagementsysteme)
Analyse grosser Energieverbraucher und gezielte Effizienzsteigerung
Heizungsersatz: von fossilen Systemen zu erneuerbaren Lösungen
Auch gewerbliche und industrielle Wärmeverbraucher können erheblich von erneuerbaren Heizsystemen profitieren. Wir zeigen Ihnen die Möglichkeiten – neutral, verständlich und individuell.
Wärmepumpe und weitere Optionen für Unternehmen
Die Wärmepumpe ist heute ein leistungsfähiges und zuverlässiges System, das sich auch für viele Gewerbe- und Industriebetriebe eignet. Effizient, emissionsarm und langfristig wirtschaftlich.
Wir beraten zu:
Einsatzmöglichkeiten für Gewerbebetriebe und Produktionshallen
Optimierung von Anlagen wie Beleuchtung, Lüftung, Kühlung und Warmwasser
Unterstützung bei E‑Mobilität sowie Sanierungs- und Modernisierungsprojekten
Industrie
Analyse grosser Verbraucher und technischer Anlagen
Lastspitzenmanagement & Grundlasterkennung
Wärmerückgewinnung und Prozesswärme
Energieeffizienzstrategien für komplexe Betriebe
Wie läuft eine Energieberatung ab?
Kontakt aufnehmen Wir klären Ihr Anliegen und erfassen die wichtigsten Betriebsdaten.
Kostenlose Schnellcheck‑Erstberatung (max. 30 Min.) Per Telefon besprechen wir Ihre Situation, identifizieren erste Potenziale und priorisieren relevante Themen.
Empfehlungen & mögliche Massnahmen Sie erhalten eine erste Einschätzung, welche Optimierungen wirtschaftlich und technisch sinnvoll sind
Detaillierte Energieberatung (optional) Auf Wunsch erstellen wir eine Offerte für eine umfassende, betriebsspezifische Analyse vor Ort.
Ob zu Ihrer Stromrechnung, zur Einspeisung von Solarstrom oder zu unseren Dienstleistungen – hier finden Sie Antworten auf die meistgestellten Fragen rund um die TBGN. Klar, verständlich und jederzeit abrufbar. Ihre Frage ist nicht dabei? Dann sind wir gerne persönlich für Sie da.
Stromtarife 2026: Neues Tarifsystem (Sommer/Winter) mit angepassten Hochtarif/Niedertarif-Zeiten
Was ändert sich bei den Stromtarifen ab 2026
Ab dem 1. Januar 2026 senkt die TBGN die Stromkosten und führt ein neues saisonales Tarifmodell mit angepassten Hoch- und Niedertarifzeiten ein. Besonders im Sommer profitieren Kundinnen und Kunden von erweiterten Niedertarifzeiten und deutlich günstigeren Preisen.
Wie funktioniert das neue saisonale Tarifsystem?
Das Jahr wird neu in zwei Tarifperioden unterteilt:
Sommer: 1. April bis 30. September
Winter: 1. Januar bis 31. März sowie 1. Oktober bis 31. Dezember
Im Sommer gelten erweiterte Niedertarifzeiten – insbesondere über die Mittagsstunden –, während im Winter die bisherigen Tarifzeiten beibehalten werden.
Wie sind die neuen Niedertarifzeiten und Hochtarifzeiten konkret verteilt?
Warum wurde das Tarifsystem überhaupt umgestellt?
Die bisherige Tarifstruktur stammt aus einer Zeit mit konstanter Stromproduktion (z. B. Kernkraft). Heute unterliegt die Stromerzeugung – insbesondere durch Solarenergie – starken saisonalen und tageszeitlichen Schwankungen. Das neue Tarifsystem soll diese Realität besser abbilden und Anreize für einen netzdienlichen Verbrauch schaffen.
Welche Vorteile habe ich durch die neuen Niedertarifzeiten im Sommer?
Im Sommer sinken durchschnittlich die Energiepreise im Niedertarif um rund 12 % und die Netznutzungskosten um rund 6.6 %. Wer seinen Stromverbrauch gezielt in diese Zeiten verlagert, kann spürbar sparen und gleichzeitig zur Nutzung von Solarstrom beitragen.
Gilt das neue System auch bspw. für Wärmepumpen-Boiler zur Warmwasseraufbereitung?
Ja. Gerade Wärmepumpenboiler zur Warmwasseraufbereitung können im Sommer während der erweiterten NT-Zeiten besonders effizient betrieben werden – z. B. über die Mittagsstunden mit hoher Leistungszahl. Es lohnt sich, die Steuerung Ihrer Anlage zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen, um von den günstigen Zeiten zu profitieren.
Wieso ist es ab 2026 günstiger, wenn ich meine Wäsche über den Mittag wasche?
Ab 2026 wird das geplante Tarifmodell mehr Zeitfenster mit Niedertarif beinhalten. Neu gilt der günstige Tarif nicht nur sonntags, sondern im Sommer (April bis September) auch an Werktagen über die erweiterte Mittagszeit und an Samstagen sogar rund um die Uhr. Wer also mittags Wäsche wäscht oder andere stromintensive Geräte nutzt, profitiert direkt von tieferen Stromkosten.
Gelten die neuen Niedertarifzeiten im Sommer nur wenn die Sonne scheint oder auch bei Regenwetter?
Die neuen Niedertarifzeiten gelten unabhängig vom Wetter – also auch bei Bewölkung oder Regen. Sie richten sich nicht nach der tagesaktuellen Sonneneinstrahlung, sondern orientieren sich am durchschnittlichen Solarstromaufkommen. Die Tarifzeiten ändern sich also für unsere Kundinnen und Kunden nicht spontan, sondern sind fix festgelegt. Kundinnen und Kunden können sich darauf verlassen, dass der Niedertarif täglich zu den gleichen definierten Zeiten gelten wird.
Wie stark sinken die Strompreise insgesamt?
Die Energietarife sinken durchschnittlich um 4.5 %, die Netznutzungstarife um 6–9 %. Die genaue Ersparnis hängt vom individuellen Verbrauchsverhalten und dem Verbrauchsprofil ab.
Wann genau ist der Strom für mich günstiger?
Im Sommer wird der Strom neu werktags von 12:00 bis 17:00 Uhr günstiger angeboten. Zusätzlich gilt der Niedertarif am gesamten Wochenende, also auch samstags durchgehend. Damit entstehen deutlich grössere Zeitfenster, in denen Kundinnen und Kunden flexibler nach ihren Bedürfnissen während den Sommermonaten vom Niedertarif profitieren können.
Wie kann ich meine Stromkosten aktiv beeinflussen?
Durch die gezielte Nutzung der erweiterten Niedertarifzeiten – z. B. für Boiler, Wärmepumpen oder Haushaltsgeräte – können Sie Ihre Stromkosten senken. Auch die Optimierung des Eigenverbrauchs bei PV-Anlagen trägt zur Reduktion bei.
Warum ändern sich jährlich die Stromtarife?
Die Stromtarife in der Grundversorgung werden jährlich angepasst. Grundlage dafür sind die tatsächlichen Kosten für Energie, Netznutzung, Messung und gesetzlich vorgeschriebene Abgaben. Die Eidgenössische Elektrizitätskommission (ElCom) prüft die Tarife auf ihre Angemessenheit und genehmigt sie.
Wo finde ich die neuen Tarifblätter und weitere Informationen?
Sämtliche Informationen sind für Sie unter Downloads abgelegt.
Was bedeutet Flexibilität gemäss StromVG Art. 17c?
Kundinnen und Kunden sind Eigentümer ihrer Flexibilität. Die TBGN nutzt diese z. B. zur Steuerung von Wärmepumpen oder Elektrospeicherheizungen im Niedertarif. Dafür erhalten Sie eine Vergütung. Wer die Steuerung selbst übernehmen möchte, kann dies per Opting-out melden.
Was sind Messtarife und warum werden sie separat verrechnet?
Messtarife decken die Kosten für die Messung des Strombezugs. Sie wurden bisher im Netznutzungstarif mitgeführt und werden ab 2026 separat und verursachergerecht ausgewiesen. Die Höhe hängt von der Netzebene und der eingesetzten Messtechnik ab.
Mit unseren Lösungen für Vebrauchsgemeinschaften holen Sie mehr aus Ihrer Photovoltaikanlage heraus. Sparen Sie Stromkosten, steigern Sie Ihre Unabhängigkeit und nutzen Sie erneuerbare Energie effizient – ob als Privatperson, Stockwerkeigentümer, Vermieter oder Unternehmen. Wir zeigen Ihnen, wie’s geht.
Schnell zum Ziel – Optimieren Sie Ihren Eigenverbrauch.
Die Technischen Betriebe Glarus Nord (TBGN) senken per 1. Januar 2026 die Stromtarife. Sie führen ein saisonales Tarifmodell ein und setzen damit Anreize für netzdienliches Verhalten. Besonders im Sommer können Kundinnen und Kunden von den tieferen Preisen sowie den erweiterten Zeiten im Niedertarif profitieren.
Mehr Zeiten im Niedertarif
Mit dem neuen saisonalen Tarifsystem profitieren Kundinnen und Kunden ab 2026 von erweiterten Niedertarifzeiten im Sommer – insbesondere über die Mittagsstunden, wenn Solarstrom mehrheitlich gut verfügbar ist. Durch die Nutzung oder Verlagerung des Stromverbrauchs in diese günstigeren Zeitfenster lassen sich Stromkosten einsparen und gleichzeitig ein aktiver Beitrag zur Nutzung erneuerbarer Energien leisten. Im Winter bleiben die bisherigen Tarifzeiten bestehen, während die Netznutzungstarife leicht günstiger werden.
Günstigere Sommerpreise
Im Sommer profitieren Kundinnen und Kunden besonders deutlich: Die TBGN senkt die Energiepreise im Niedertarif um rund - 12% und die Netznutzungskosten um rund - 6.6% – ein spürbarer Vorteil für alle, die ihren Verbrauch in diese günstigen Zeitfenster verlagern oder je nach individuellem Verbrauch die erweiterten Niedertarifzeiten gezielt nutzen.