Ausbau Fernwärme in Glarus Nord durch die KVA Linth
Die KVA Linth nutzt die Abwärme der Verbrennungsöfen für den Betrieb eines eigenen Fernwärmenetzes. Das Fernwärmenetz der KVA Linth funktioniert wie eine grosse Zentralheizung. Statt, dass in jedem Gebäude individuell Wärme erzeugt wird, übernimmt die KVA als zentraler Wärmeproduzent die Versorgung einer ganzen Region.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Heizen mit Fernwärme – kurz erklärt
Bei der Abfallverbrennung entsteht Abwärme. Diese wird genutzt, um Wasser auf 75 bis 105 Grad Celsius aufzuheizen. Das heisse Wasser wird durch ein Rohrleitungssystem zu den Fernwärmekunden transportiert. Mittels Wärmeübergabestation wird das heisse Wasser aus der Vorlaufleitung an das hauseigene Heizsystem übertragen. Das abgekühlte Wasser fliesst durch die Rücklaufleitung zurück zur KVA Linth. Dort wird es erneut erhitzt und gelangt wieder in den Vorlauf. Das Ganze ist ein geschlossener Kreislauf.

Wie nachhaltig ist Fernwärme?
Fernwärme ist äusserst ökologisch. Da sie vollständig aus Abwärme erzeugt wird, gilt sie als CO2-neutral. Die Fernwärme ist eine wertvolle Energieform und entlastet die Umwelt von Schadstoffemissionen. Die Ökobilanz von Fernwärme ist sogar noch besser als jene von Solarkollektoren, kleinen Holzheizungen oder Geothermie-Anlagen.
Wer kann anschliessen?
Es können Ein- und Mehrfamilienhäuser, öffentliche Gebäude sowie Industrie- und Gewerbebetriebe ans Fernwärmenetz angeschlossen werden.
