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Nachhaltige Wärme für Glarus Nord – Anschluss an den Wärmeverbund & Heizungsersatz
Setzen Sie auf eine nachhaltige und effiziente Wärmeversorgung! Ob ein Anschluss an den Wärmeverbund Mollis, die kommunale Energieplanung oder die Wahl eines erneuerbaren Heizsystems – hier finden Sie alle wichtigen Informationen.
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Ob zu Ihrer Stromrechnung, zur Einspeisung von Solarstrom oder zu unseren Dienstleistungen – hier finden Sie Antworten auf die meistgestellten Fragen rund um die TBGN. Klar, verständlich und jederzeit abrufbar. Ihre Frage ist nicht dabei? Dann sind wir gerne persönlich für Sie da.
Stromtarife 2026: Neues Tarifsystem (Sommer/Winter) mit angepassten Hochtarif/Niedertarif-Zeiten
Was ändert sich bei den Stromtarifen ab 2026
Ab dem 1. Januar 2026 senkt die TBGN die Stromkosten und führt ein neues saisonales Tarifmodell mit angepassten Hoch- und Niedertarifzeiten ein. Besonders im Sommer profitieren Kundinnen und Kunden von erweiterten Niedertarifzeiten und deutlich günstigeren Preisen.
Wie funktioniert das neue saisonale Tarifsystem?
Das Jahr wird neu in zwei Tarifperioden unterteilt:
Sommer: 1. April bis 30. September
Winter: 1. Januar bis 31. März sowie 1. Oktober bis 31. Dezember
Im Sommer gelten erweiterte Niedertarifzeiten – insbesondere über die Mittagsstunden –, während im Winter die bisherigen Tarifzeiten beibehalten werden.
Wie sind die neuen Niedertarifzeiten und Hochtarifzeiten konkret verteilt?
Warum wurde das Tarifsystem überhaupt umgestellt?
Die bisherige Tarifstruktur stammt aus einer Zeit mit konstanter Stromproduktion (z. B. Kernkraft). Heute unterliegt die Stromerzeugung – insbesondere durch Solarenergie – starken saisonalen und tageszeitlichen Schwankungen. Das neue Tarifsystem soll diese Realität besser abbilden und Anreize für einen netzdienlichen Verbrauch schaffen.
Welche Vorteile habe ich durch die neuen Niedertarifzeiten im Sommer?
Im Sommer sinken durchschnittlich die Energiepreise im Niedertarif um rund 12 % und die Netznutzungskosten um rund 6.6 %. Wer seinen Stromverbrauch gezielt in diese Zeiten verlagert, kann spürbar sparen und gleichzeitig zur Nutzung von Solarstrom beitragen.
Gilt das neue System auch bspw. für Wärmepumpen-Boiler zur Warmwasseraufbereitung?
Ja. Gerade Wärmepumpenboiler zur Warmwasseraufbereitung können im Sommer während der erweiterten NT-Zeiten besonders effizient betrieben werden – z. B. über die Mittagsstunden mit hoher Leistungszahl. Es lohnt sich, die Steuerung Ihrer Anlage zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen, um von den günstigen Zeiten zu profitieren.
Wieso ist es ab 2026 günstiger, wenn ich meine Wäsche über den Mittag wasche?
Ab 2026 wird das geplante Tarifmodell mehr Zeitfenster mit Niedertarif beinhalten. Neu gilt der günstige Tarif nicht nur sonntags, sondern im Sommer (April bis September) auch an Werktagen über die erweiterte Mittagszeit und an Samstagen sogar rund um die Uhr. Wer also mittags Wäsche wäscht oder andere stromintensive Geräte nutzt, profitiert direkt von tieferen Stromkosten.
Gelten die neuen Niedertarifzeiten im Sommer nur wenn die Sonne scheint oder auch bei Regenwetter?
Die neuen Niedertarifzeiten gelten unabhängig vom Wetter – also auch bei Bewölkung oder Regen. Sie richten sich nicht nach der tagesaktuellen Sonneneinstrahlung, sondern orientieren sich am durchschnittlichen Solarstromaufkommen. Die Tarifzeiten ändern sich also für unsere Kundinnen und Kunden nicht spontan, sondern sind fix festgelegt. Kundinnen und Kunden können sich darauf verlassen, dass der Niedertarif täglich zu den gleichen definierten Zeiten gelten wird.
Wie stark sinken die Strompreise insgesamt?
Die Energietarife sinken durchschnittlich um 4.5 %, die Netznutzungstarife um 6–9 %. Die genaue Ersparnis hängt vom individuellen Verbrauchsverhalten und dem Verbrauchsprofil ab.
Wann genau ist der Strom für mich günstiger?
Im Sommer wird der Strom neu werktags von 12:00 bis 17:00 Uhr günstiger angeboten. Zusätzlich gilt der Niedertarif am gesamten Wochenende, also auch samstags durchgehend. Damit entstehen deutlich grössere Zeitfenster, in denen Kundinnen und Kunden flexibler nach ihren Bedürfnissen während den Sommermonaten vom Niedertarif profitieren können.
Wie kann ich meine Stromkosten aktiv beeinflussen?
Durch die gezielte Nutzung der erweiterten Niedertarifzeiten – z. B. für Boiler, Wärmepumpen oder Haushaltsgeräte – können Sie Ihre Stromkosten senken. Auch die Optimierung des Eigenverbrauchs bei PV-Anlagen trägt zur Reduktion bei.
Warum ändern sich jährlich die Stromtarife?
Die Stromtarife in der Grundversorgung werden jährlich angepasst. Grundlage dafür sind die tatsächlichen Kosten für Energie, Netznutzung, Messung und gesetzlich vorgeschriebene Abgaben. Die Eidgenössische Elektrizitätskommission (ElCom) prüft die Tarife auf ihre Angemessenheit und genehmigt sie.
Wo finde ich die neuen Tarifblätter und weitere Informationen?
Sämtliche Informationen sind für Sie unter Downloads abgelegt.
Was bedeutet Flexibilität gemäss StromVG Art. 17c?
Kundinnen und Kunden sind Eigentümer ihrer Flexibilität. Die TBGN nutzt diese z. B. zur Steuerung von Wärmepumpen oder Elektrospeicherheizungen im Niedertarif. Dafür erhalten Sie eine Vergütung. Wer die Steuerung selbst übernehmen möchte, kann dies per Opting-out melden.
Was sind Messtarife und warum werden sie separat verrechnet?
Messtarife decken die Kosten für die Messung des Strombezugs. Sie wurden bisher im Netznutzungstarif mitgeführt und werden ab 2026 separat und verursachergerecht ausgewiesen. Die Höhe hängt von der Netzebene und der eingesetzten Messtechnik ab.
Unsere Kraftwerke und Wärmeverbunde
Erfahren Sie mehr über unsere Kraftwerke und die nachhaltige Energieerzeugung in Glarus Nord.
Nachhaltige Energie aus der Region – für Glarus Nord
Die Technischen Betriebe Glarus Nord setzen auf eine zukunftsorientierte Energieversorgung mit lokaler Verankerung. Unsere Kraftwerke und Wärmeverbünde leisten einen wichtigen Beitrag zur regionalen Strom- und Wärmeerzeugung – zuverlässig, effizient und immer nachhaltiger. Entdecken Sie, wo und wie wir in Glarus Nord Energie produzieren.
Ganzheitliche und integrale Energielösungen
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TBGN setzt die neue nationale Einspeiseregel ab 2026 um. Sie dämpft Mittagsspitzen, entlastet das Netz und schafft Raum für zusätzliche PV-Anlagen – bei minimalen Ertragseinbussen.
Mehr Solarstrom im Netz: TBGN setzt die neue nationale Einspeiseregel ab 2026 um. Sie dämpft Mittagsspitzen, entlastet das Netz und schafft Raum für zusätzliche PV-Anlagen – bei minimalen Ertragseinbussen.
Ab dem 1. Januar 2026 tritt eine neue gesetzliche Regelung in Kraft, welche die Einspeiseleistung von neuen Photovoltaikanlagen dauerhaft auf 70 Prozent der installierten Modulleistung (kWp DC) begrenzen kann. Ziel ist es, die Stromnetze zu entlasten und kostspielige Netzausbauten zu vermeiden, sowie mehr Solaranlagen ins bestehende Stromnetz integrieren zu können. Diese Massnahme betrifft neue Anlagen in der ganzen Schweiz. Bei bestehenden Anlagen muss diese Regelung umgesetzt werden, wenn der Wechselrichter ausgetauscht wird.